Faktoren für die Kosten des Hausbaus

Die wichtigsten Faktoren für die Kosten des Hausbaus

Zu den Kosten für den Hausbau gehören neben den reinen Baukosten auch Steuern, Nebenkosten, Architektenhonorare und die Finanzierungskosten. Die wichtigsten Faktoren für die Kosten des Hausbaus im Überblick.

Die Kosten des Hausbaus

Wer ein Eigenheim errichten will, muss mit verschiedenen Kosten rechnen. Zunächst wird ein passendes Grundstück benötigt. Darauf wird mit Unterstützung eines Architekten oder eines Fertighausherstellers ein Haus errichtet. Alternativ übernimmt der Bauträger sowohl die Organisation des Grundstücks als auch den Hausbau. Allerdings zahlen Bauherren nur auf den Grundstückspreis eine Grunderwerbssteuer, indem sie das Grundstück separat kaufen. Im Komplettpaket müssen auch für beide Komponenten Steuern entrichtet werden. Hinzukommen weitere Kosten wie die Maklerprovision oder die Notar- und Gerichtskosten.

Hausbau: Wie viel Eigenkapital benötige ich?

Wie viel Eigenkapital zur Finanzierung benötigt wird, ist unterschiedlich. Experten empfehlen ein Eigenkapital von 15 bis 20 Prozent der Kauf- oder Bausumme. Wer also ein Haus für 700.000 Euro baut, sollte mindestens 100.000 Euro zur Verfügung haben. Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist, ein gesichertes Einkommen gewährleistet, jedoch ebenfalls möglich.

Kostenfaktor Grundstückslage

Ein wichtiger Faktor für den Preis ist die Grundstückslage. In ländlichen Gebieten lässt sich meist günstig bauen. Soll das Eigenheim jedoch in einer Großstadt errichtet werden, muss mit höheren Kosten gerechnet werden. In der Regel macht das Grundstück 30 bis 50 Prozent der gesamten Hausbaukosten aus. Da je nach Bundesland und Lage des Grundstücks unterschiedliche Quadratmeterpreise gelten, können die Kosten variieren. Eine genaue Kalkulation stellt sicher, dass das Haus in der gewünschten Lage finanziert werden kann.

Wichtiger Kostenfaktor: Außenanlagen

Ein wichtiger Kostenfaktor beim Bau des Eigenheims sind die Außenanlagen. Wie hoch die Kosten für Garten, Balkon und Co. ausfallen, kann sehr unterschiedlich sein. Als Faustregel gelten mindestens 10.000 Euro, die schon im Vorfeld für die Gestaltung der Außenanlagen beiseitegelegt werden sollten. Ein Beispiel: Eine einfache Garage kostet bereits mehrere tausend Euro. Auch Rasen, Teich oder Terrasse verursachen hohe Quadratmeterkosten, die im Vorfeld kalkuliert werden müssen.

Finanzielle Rücklagen für den Werterhalt

Zu den oben genannten Kosten kommen noch finanzielle Aufwendungen für den Werterhalt des Grundstücks hinzu. Als Orientierung werden hier bei einem Neubau pro Quadratmeter etwa 50 Cent jährlich veranschlagt. Für den Altbau sollte ein Euro pro Quadratmeter und Jahr zurückgelegt werden. Die genauen Werterhaltungskosten können variieren und sollten im Vorfeld von einem Fachmann kalkuliert werden – doch auch hierfür entstehen Kosten.

Bei einem Hausbau kommt also eine Reihe von Kostenfaktoren zustande. Neben den Grundstücks- und Baukosten müssen Nebenkosten, Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen und Kosten für die Instandhaltung des Grundstücks berechnet werden. Um die Finanzierung zu gewährleisten, sollten die Kosten frühzeitig berechnet werden.

 

 

 

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